Achtung: neues Verfahren für die GEMA-Meldungen

Die Meldungen für Veranstaltungen erfolgen ab 2018 monatlich bis zum Ende des Folgemonats. Für Meldungen, die verspätet erfolgen, wird kein Gesamtvertragnachlas eingeräumt werden. Die GEMA behält sich auch vor, in diesen Fällen schadenersatzansprüche geltend zu machen. Die Rechnungen gehen in diesen Fällen direkt an den Chor/Gesangverein. In begründeten Einzelfällen können bei Vermittlung über den DCV-Mitlgiedsverband verspätete Meldungen akzeptiert werden.

Das ab Januar 2018 aktuelle GEMA-Meldeformular finden Sie hier.

Jeder Chor/Verein ist grundsätzlich zur Anmeldung sämtlicher Konzerte und Chorveranstaltungen unter Angabe der Musik- bzw. Programmfolge verpflichtet, wenn er selbst als Veranstalter fungiert. Dies gilt gleichermaßen für kostenpflichtige wie kostenfreie Veranstaltungen.

Eine Meldepflicht gilt auch bei allen

Geselligen Veranstaltungen in Räumen bis 150 m² Größe
Weihnachtsfeiern
Theaterabenden
Umzugsmusik
Festakte bei offiziellen Gelegenheiten
Freundschaftssingen
Wohltätigkeitssingen

deren Vergütung laut §4 des DCV-Gesamtvertrages mit den allgemeinen Musiknutzungen pauschal abgegolten ist.

Kommt ein Verein seiner Meldeverpflichtung nicht nach und die GEMA stellt eine nicht angemeldete Veranstaltung fest, ist sie nach §7 des DCV-Gesamtvertrages berechtigt, „ihre Ansprüche beim anmeldepflichtigen Veranstalter in doppelter Höhe geltend zu machen. Dies gilt nicht, sofern die Anmeldung erstmals nicht erfolgt und sich der Veranstalter in Unkenntnis der Rechtslage befand“.

Weitere Informationen zu den sonstigen Tarifen der GEMA finden sie hier.